#30 – Roadtrip to Music City and the Windy City!

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Hallo da draußen! 🙂

Bis letzten Dienstag war ich mit meiner Gastfamilie auf einem Roadtrip nach Nashville und Chicago gewesen. In beiden Städten war ich ja schon zuvor und haben mir beide damals super gefallen, weshalb ich mich natürlich sehr gefreut habe noch einmal beide Städte besuchen zu können.

Montagmorgen fuhren wir los, meine Gastfamilie in einem Auto und ich in dem anderen. Der Grund dafür ist, dass meine Host Mom für die nächsten 3 Monate mit der Army in der Nähe von Nashville stationiert ist und eben dort bleiben wird mit einem Auto. Am Wochenende ging es mir schon nicht so top, eine Erkältung war wieder im Anmarsch, aber die knapp 7 Stunden nach Nashville habe ich auch so noch problemlos hin bekommen, immerhin hat alleine fahren ja auch seine Vorteile, wie z.B. dass ich die komplette Fahrt meine Musik hören konnte! 😀

Ursprünglich hatte ich geplant abends Downtown zu gehen um Skyline Fotos zu machen, aber mir ging es dann doch recht bescheiden, weshalb ich mich entschied etwas früher ins Bett zu gehen. Dann war Dienstag und 4th of July, Independence Day! Das zweite Mal, dass ich diesen Feiertag miterleben durfte und diesmal ganz anders als wie letztes Jahr. Mir ging es morgens immer noch nicht wirklich besser, aber hey, es ist 4th of July, also Nasenspray rein, gute Portion Ibuprofen und ab geht’s. Wir sind gegen 11 Uhr Downtown wo ein kleines Festival war mit u.a. vielen Hüpfburgen und ähnlichem für die Kids, sind den Broadway einmal runter gelaufen und auf die Brücke und haben etwas zu Mittag gegessen bevor wir wieder zurück aufs Hotel sind gegen 15 Uhr. Ich habe mich anschließend etwas im Bett ausgeruht, denn abends wollte ich natürlich wieder los, 4th of July und in Nashville, viel besser geht es wohl nicht! 😀 Gegen 20 Uhr war ich wieder mit Uber am Broadway gewesen und war gerade rechtzeitig zum Chris Young Konzert, der Broadway war rappelvoll. Nach Billy Currington und Aaron Watson nun der 3. Country Star, den ich mir live anhören durfte – tolles Konzert. Anschließend das riesige Feuerwerk, in diesem Jahr mit 60.000 Effekten das größte in den USA, war selbstverständlich die Krönung dieses Abends. Danach habe ich mich noch ein paar Stunden in verschiedenen Bars aufgehalten und mit Bier und Whiskey-Coke die gute Live-Musik genossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten morgen brachen wir schon wieder auf nach Chicago, wo wir nach einer knapp achtstündigen Fahrt die nächsten 5 Nächte verbringen wollten. Als ich in meinem Hotelzimmer im 20. Stock ankam staunte ich nicht schlecht: Ich hatte eine super Aussicht auf den Tribune Tower, das Wrigley Building sowie den Trump Tower – eine Aussicht mit der es sich 5 Nächte aushalten lässt! Als ich meinem Host Dad, der in Chicago aufwuchs und 30 Jahre dort lebte, vorher auf der Fahrt erzählte, dass ich noch nie die berühmte Chicago Deep Dish Pizza hatte, hat er unser Dinner für den ersten Abend gleich in der Pizzeria Uno geplant, wo wir Deep Dish Pizza aßen, sehr lecker!

Donnerstag waren wir vormittags zusammen im Museum of Science and Industry, wo wir unter anderem eine Führung durch die U-505, ein riesiges deutsches U-Boot, das im 2.WK erobert wurde, mit machten und auch die Roboter Ausstellung besuchten. Einerseits ist es ja faszinierend, was Roboter mittlerweile alles können, andererseits auch etwas besorgniserrend mit dem Gedanken, was diese wohl in 20, 30 Jahren schon alles können werden, wofür dann keinerlei Menschen mehr gebraucht werden :’D. Lunch hatten wir uns bei Portillo’s geholt, auch ein berühmtes Restaurant in Chicago, das ich meinem HD nach ausprobiert haben sollte. 🙂 Danach hatte ich ein paar Stunden Freizeit, die ich allerdings auf meinem Zimmer verbracht habe, bevor ich meine 2 Jungs abends nochmal hatte, da mein Host Dad mit einem Freund ausging. Ich war mit ihnen im Hotelpool im 27. Stock, auch hier eine tolle Aussicht, vor allem gegen Sonnenuntergang. Als mein HD gegen 11 nach Hause kam, bin ich für ein paar Stunden mit Kamera und Stativ los gezogen, wo ich unter anderem festgestellt habe, dass die Gebäude bei Nacht nicht so schön beleuchtet sind, wie am Wochenende (siehe Bild), für den ein oder anderen vielleicht eine hilfreiche Info, wenn ihr ebenfalls Skyline Fotos bei Nacht machen wollt.

 

 

 

 

 

Freitag hatte ich den kompletten Tag frei und bin einfach los, erst in den Millenium Park zu der Bean/Cloud Gate, danach zum Festival „Taste of Chicago“ das zufälligerweise gerade statt fand und habe ein paar Kleinigkeiten gegessen, anschließend zum Willis Tower, wo ich nochmal hoch wollte, da ich ja damals Souvenirs+T-Shirt(das mir mega gefiel) von dort hatte, was mir ja in Memphis mit meinem Koffer gestohlen wurde, aber hätte 90 Minuten warten müssen, darauf hatte ich dann auch wieder keine Lust. Bin deshalb weiter gegangen und einfach mal eine Runde in der „Chicago L“ gefahren, der U-Bahn bzw. „Hochbahn“ von Chicago. Danach bin ich noch beim bekannten „Garrett’s Popcorn“ vorbei und hab mir ne kleine Tüte mit Caramel überzogenes Popcorn mit Mandeln geholt und mich im Millenium Park hingesetzt und es gegessen…SOOOO GOOD!*_* Anschließend ging ich zurück aufs Hotel, im Fitnessraum ne Runde trainiert, nochmal zu Portillo’s mir nen Hot Dog holen, da ich den noch nicht probiert hatte, mich fertig gemacht und mit nem Uber 20 Minuten nordwärts gefahren zu Chris, um mich dort mit ihm und weiteren Freunden zu treffen. Ich hatte sie alle vor ca. einem halben Jahr kennen gelernt, als sie wegen College San Antonio besuchten und brachte ihnen damals Two-Step bei, haha. Waren also erst bei ihm zu Hause und haben danach, waren ca. 10 Leute, den restlichen Abend in zwei verschiedenen Bars verbracht. Habe mich sehr gefreut sie (fast) alle wieder gesehen zu haben, hatten einen super Abend! Überall Freunde zu haben, bzw. Leute zu kennen, ist schon ein Privileg, das ich sehr zu schätzen weiß. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag war ziemlich unspektakulär. Bin vormittags nochmal zum Willis Tower, da war die Warteschlange dann jedoch ewig lange, sodass ich einfach nur in den Souvenirshop bin, wo ich auch schon ne Stunde für warten musste, nur um dann zu erfahren, dass sie genau das T-Shirt das ich wollte vor 2 Wochen ausverkauft haben- das war dann natürlich ne kleine Enttäuschung. Habe mir natürlich trotzdem ein anderes T-Shirt geholt und mich auf den Rückweg gemacht, denn von 14Uhr an sollte ich für den restlichen Tag auf meine Host Kids aufpassen.

 

 

 

Sonntagmorgens ging ich recht früh los Richtung Planetarium, wo ich mich am Ufer 3,4 Stunden aufhielt, um von dort aus Skyline Fotos zu machen. Dann kam von Chris ne SMS, dass es heute mit Strand leider nicht klappt, was wir ursprünglich vor hatten, da sie alle noch recht viel lernen mussten, weshalb ich einfach alleine 1,2 Stunden an den Strand bin – diesmal wollte ich es mir nicht nehmen lassen, einmal im Lake Michigan schwimmen zu gehen, soo kalt war es jetzt auch nicht! 😀 Nachdem ich mich im Hotel umgezogen hatte habe ich mir bei Potbelly’s ein Sandwich geholt und bin wieder zum Planetarium, um weitere Fotos bei Dunkelheit zu machen. Das Sandwich war übrigens mega lecker, also falls ihr mal nach Chicago kommt, solltet ihr das definitiv nicht verpassen! Bevor ich zurück ins Hotel bin, wollte ich nochmal bei der Bean vorbei, um auch davon ein paar Nachtaufnahmen zu schießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montags hieß es dann „bye, bye Chicago“ und zurück nach Clarksville, wo meine HM stationiert ist, eine Nacht dort verbracht und Dienstags also wieder zurück nach Augusta.

Ich wollte eigentlich etwas eher diesen Beitrag fertig haben, aber als ich mir die Bilder auf meinem PC anschaute fiel mir auf, dass ein Großteil der Bilder leider bei Weitem nicht so gut wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte, was mir etwas zu Lust und Motivation nahm, zu schreiben. Habe trotzdem die besten Bilder rausgesucht, die einigermaßen in Ordnung sind. Der Bericht wurde ziemlich lange, was vll auch mit der fehlenden Motivation zusammenhängt und ich deshalb wahrscheinlich einiges niederschrieb, was total irrelevant/uninteressant ist – ich hoffe der Beitrag gefiel trotzdem!

So long,

Pascal 🙂

 

ENGLISH

 

Hello out there! 🙂

Until last week Tuesday I was on a Roadtrip together with my host family to Nashville and Chicago. I’ve been to both cities before and loved them, so I was really excited I had the chance to visit these two places again.

We headed out Monday morning, my host family with one car and I was driving the other one, because my host mom is spending the upcoming 3 months in the Nashville area because of the Army and will keep one of the cars. The weekend before I was already not feeling quite well, seemed like I was getting a cold again, but yet the 7 hour drive was doable without any problems. Since I was driving all by myself, I was able to listen to my music the whole time, I definitely appreciated that advantage! 😀

Originally I was planning to go downtown at night to take skyline pictures, but after the long ride and being sick I felt very exhausted so I decided to go to bed early that night. And then it was Tuesday, 4th of July, Independence Day! It’s the second time that I had the privilege to witness this holiday and this time was totally different from last year. The next morning I still didn’t feel much better, but hey, it’s 4th of July, so, nasal spray plus some Ibuprofen and go! Around 11am we went to a „little“ festival downtown with various bouncy castles and other fun things for kids, walking down Broadway, on the bridge and had lunch before we went back to the hotel around 3pm. Afterwards I relaxed in my bed for a while since I wanted (had!) to go back downtown again – 4th of July and I’m in Nashville, I don’t think it could be much better! 😀 So around 8 I got back to Broadway with Uber, right on time for the Chris Young concert, Broadway was packed. After Billy Currington and Aaron Watson now the 3rd Country star I was able to see live – great concert. After the concert, the big firework, this years largest display in the country with 60 000 shells, definitely was the highlight of the day. When the firework was over I stayed downtown a few more hours, had beer and whiskey coke and enjoyed the nice live music.

Wednesday morning we headed out towards Chicago, where we arrived around 8 hours later to spend 5 more nights there. Arriving at my hotel room on the 20th floor I was quite astonished by the amazing view on Tribune Tower, the Wrigley Building as well as Trump Tower. Definitely a view I happily tolerated for 5 nights haha. Earlier that day I told my host dad, who grew up and lived in Chicago for 30 years, that I never had the famous Chicago Deep Dish Pizza, so he planned our dinner to be at Pizzeria Uno so I could have a try of exactly that, yummy!

On Thursday we spent the morning at the Museum of Science and Industry, we did a tour through the U-505, a German submarine the US captured in WW2 and we checked out the robot exhibit. For lunch we went to Portillo’s, another famous food place my host dad didn’t want me to miss out on, loved my beef sandwich! 🙂 After that I had a few hours of free time that I simply spent hanging out in my room, before I had to watch my 2 boys at night for a few hours. I took them to the hotel pool on the 27th floor, as well a fantastic view, especially during sunset. My host dad got back around 11 and I decided to grab my camera and tripod and head out to take some pics from Chicago at night. Taking skyline pics I noticed that the skyscrapers didn’t have all the lights turned on that usually are turned on on weekends – maybe a helpful information for the photographers among y’all.

On Friday I was off all day, so I went to Millenium Park to the Bean/Cloud Gate, after that to the „Taste of Chicago“, a festival that just luckily happened to take place, after that to Willis Tower, intending to go on the skydeck to get again the t-shirt I got myself last year that got stolen in Memphis shortly after, but there would have been a 90 minute wait, that’s not worth it I thought. So I decided to go for a ride with the Chicago „L“, the elevated rapid transit system of Chicago. Subsequently I stopped by at famous „Garrett’s Popcorn“ and got myself some caramel popcorn with almonds, sat down on a bench in Millenium Park and ate some of it and oh man.. it’s SO good! Afterwards I went back to our hotel, got a quick workout in, went to Portillo’s once again since I didn’t try their hot dog yet, got myself showered and dressed and took a 20 minute uber ride north to Chris, to meet him and other friends. I met them all first half a year ago when they were visiting San Antonio and I, the German guy taught them some Texas Two-Step, haha. So we spent some time at his place, we were a group of like 10 people, then spent the rest of the night in two bars. It was so great that I got to see them (almost) all again, we had an amazing night! Having friends all over the place really is a privilege I truly appreciate. 🙂

Saturday wasn’t that much of a spectacular day. In the AM I went to Willis Tower again, but since the wait was even longer this time I just went to the souvenir shop on the ground level to get informed that they sold out the t-shirt I wanted 2 weeks ago. That was a disappointment but of course I got myself another shirt instead and went back to the hotel to watch my host kids for the rest of the day.

Sunday I got up quite early to take skyline pics from the Planetarium again and stayed there taking pics for a few hours. Then Chris sent me a message that going to the beach, as we had planned to do, won’t work out today since they all had to learn a lot for an upcoming exam, so I just went to the beach by myself for like 2 hours,  I didn’t want to miss out on a swim in Lake Michigan this time! And hey, it really wasn’t that crazy cold! 😀 After getting changed again at the hotel, stopping by at Potbelly’s, another great food place in Chicago, for an AMAZING sandwich, I went back to the Planetarium to take skyline pics at night once again. Before going back to the hotel I went to the Bean to get some quick shots at night as well, I made it without having any people on the pics, yay!

Monday morning it was time to say „bye, bye Chicago“ and we headed back to Clarksville, the town my host mom was stationed, spent one night there and made it back to Augusta Tuesday night.

Originally I wanted to get this post finished earlier, but when checking out the pics on my computer I had to notice that a lot of them are trash, I got no idea what was wrong with my camera/lens, that’s why I didn’t really have any motivation in writing this post, I hope y’all still enjoyed reading it and like the pics I picked out, the few that turned out okay lol.

So long,

Pascal 🙂

 

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