#15 – Familientreffen mit meinen amerikanischen Verwandten in Kentucky

Hallo da draußen!

 

Dieser Beitrag folgt recht schnell auf den letzten, dass ich mal wieder auf den aktuellen Stand komme und nicht mehr so sehr hinterher hänge. Vor zwei Wochen bin ich für vier Tage (Fr-Mo) nach Louisville, Kentucky geflogen, um dort meine (weitläufig) amerikanischen Verwandten wieder zu sehen, bzw. einen Großteil davon kennen zu lernen. Habe mich riesig darauf gefreut, da das auch so einer meiner, wenn nicht DER, wichtigste Punkt auf meiner To-Do Liste für mein Au Pair gewesen ist – und nun hat es sogar an dem von Anfang an geplanten Datum geklappt!

So ging es Freitag morgens schon früh zum San Antonio Flughafen, denn um 7Uhr hob mein Flieger ab, jedoch nicht direkt nach Louisville, sondern zu meinem schon fast Stammflughafen (lach) Atlanta! Schon das dritte Mal geht einer meiner Flüge über Atlanta und der Rückflug wird ebenfalls diese Reiseroute haben. Der Flughafen in Atlanta ist zwar einer der größten, jedoch sind alle Gates mit einem Zug, der vom Gate innerhalb 2,3 Minuten zu erreichen ist, super miteinander verbunden. Um 13:26 kam ich dann in Louisville an und wurde an der Gepäckausgabe auch schon von, ich nenne ihn der Verständlichkeit wegen jetzt einfach mal meinen amerikanischen Großonkel/Opa, whatever :D, Steve herzlich begrüßt und es ging direkt zu ihm und seiner Frau Cindy nach Hause, wo ich für die nächsten drei Nächte bleiben durfte. Cindy und Steve hatten uns (bzw. meine Großeltern) schon mehrmals in Deutschland besucht, daher kannte ich beide schon sehr gut. Zur Überraschung war neben Cindy auch schon Brooke, Steve’s Tochter, bei ihm zu Hause um mich ebenfalls zu begrüßen –  sie kannte ich bisher nur über Facebook.

Zusammen sind wir dann zu Culver’s gefahren Burger essen, wo auch Brooke’s Tochter Emma, fast genauso alt wie ich, dazu gekommen ist und ich so auch sie kennenlernen konnte. Ich schreibe die ganzen Begegnungen recht monoton auf merke ich gerade, aber brauche ja nicht jedes mal dazu schreiben, dass ich mich super gefreut habe oder? 😀 Anschließend hat mich Steve noch ein wenig in der Gegend herum gefahren, die wirklich schön ist. Sehr ländlich und landschaftlich total ähnlich wie zu Hause, hat man sich gleich doppelt heimisch wohl gefühlt. 🙂 Den Abend haben wir dann gemütlich mit Erzählen im freien vor Steve’s Garage verbracht und die Stille und Natur genossen.

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Der Samstag war dann schon geplant: Es stand ein kleines Familientreffen an! Steve und Cindy haben ein Pavillon in einem schönen Park gemietet und viel, viel Essen eingekauft. So lernte ich bei gemütlichem zusammen sitzen, essen und erzählen noch einige weitere Verwandte von Steve ( und damit ja auch von mir) kennen. Dadurch, dass ich Steve erst 2,3 Wochen bevor ich kam meinen Besuch bestätigen konnte wurde das Treffen ebenfalls kurzfristig organisiert, wodurch Einige schon das Wochenende andersweitig verplant hatten, aber es war trotzdem ein super tolles Treffen und ich bin sehr dankbar, dass es extra für meinen Besuch organisiert wurde.

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Anschließend haben mir Steve und Wayne, ein guter Freund von ihm, noch ein wenig die Stadt Louisville gezeigt und ich bin noch zu ein paar Fotos gekommen. Durfte auch ne Runde in Wayne’s Honda S2000 mitgefahren, was auch ganz cool war. Zum Abendessen waren wir bei „White Castle“, somit eine weitere Fast-Food Kette ausprobiert, werde da vll auch mal noch eine Art To-Do Liste erstellen mit all den Fast-Food Ketten hier, ist vll auch ganz interessant.

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Sonntag morgens haben wir Skype auf Steve’s PC installiert, sodass wir mit meinem Opa skypen konnten. Anschließend fuhren wir zu „Cracker Barrel“, wo ich eine riesen Portion Pfannkuchen mit Brombeerenkompott gegessen habe und davor schon ( laut Steve&Cindy unüblich) 4 Bisquits bekommen habe mit Marmelade, war danach ganz schön voll gefuttert. 😀 Dann ging es zur „Four Roses“ Whisky Destillerie, wo wir eine Tour inkl Whisky Probe gemacht haben. Ich hatte ja vor 2 Jahren in Schottland Whisky getrunken und schon da hatte es mir nicht geschmeckt, aber wenn man schon mal in Kentucky ist :D.

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Danach ging es für den Nachmittag zu Brooke, wo ich auch ihren Mann John, ihre Söhne Joshua mit Freundin Spenser + 2 Kids und Zachary, 3 Jahre jünger als ich, kennen gelernt und auch Emma dort nochmal getroffen. Sie sind wirklich alle total nett, die zwei Kids von 1 Jahr und die kleine 1 Monat natürlich total goldig! Habe mich wirklich super wohl gefühlt und wollte eigentlich gar nicht mehr weg. 🙂 Zum Abendessen ging es dann zu dem Restaurant, was ich mir die letzten Monate immer aufgespart habe: KFC, Kentucky Fried Chicken! Da musste ich natürlich das allererste Mal in Louisville selbst essen! 😀 Den Abend haben wir dann auf Steve&Cindy’s Front Terasse ausklingen lassen, einfach schön.

 

 

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Montag musste Steve wieder arbeiten und so hab ich bis zu seinem Feierabend den Tag mit Cindy verbracht, die mir zum einen die KFC Zentrale mit Museum, da sie dort eine Managerin ist, gezeigt und anschließend noch das Museum in den Churchill Downs, die berühmte Pferderennbahn von Louisville. Danach ging es in einem Kubanischem Restaurant Mittagessen. Daraufhin haben wir auf einem größeren Parkplatz vor vielen Geschäften geparkt und ich war verwundert, was wir hier machen, hat Cindy gemeint „Let’s get you some new shoes!“ – ich natürlich erstmal voll überrascht und sprachlos, aber fand ich natürlich super super nett und 20,30 Minuten später hatte ich ein neues Paar Schuhe. 😀 Dann haben wir Steve von der Arbeit abgeholt und sind kurz zu einem Weingut gefahren und haben noch 1,2 Weine probiert. Wollten sie mir natürlich zeigen, wo ich ja aus einer der besten Weinregionen Deutschlands komme, haha. Danach musste ich mich auch schon von Cindy verabschieden. Ich bin mit Steve noch für ca. ne Stunde zur Jim Beam Destillerie gefahren, wo wir diesmal aber keine Tour gemacht haben, sondern einfach uns so alles öffentliche angeschaut haben und haben uns gemütlich in zwei Schaukelstühle gesetzt und einfach noch ein bisschen erzählt.

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Dann ging es auch schon zum Flughafen, wo mein Flieger nach Atlanta auf mich gewartet hatte und ich musste mich wirklich zusammenreißen, beim Abschied nicht anfangen zu heulen, waren einfach super schöne 4 Tage gewesen. 🙂

Das war es auch „schon“ wieder, ich hoffe der diesmal ETWAS kürzere Beitrag hat euch gefallen. Nun bin ich endlich wieder so ziemlich auf dem aktuellen Stand und schaffe es auch hoffentlich, nun regelmäßiger zu schreiben.

So long,

Pascal 🙂

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