#6 – Erste Woche bei meiner Host Family

Hallo da draußen! 🙂

Wie ihr dem Titel entnehmen könnt, möchte ich euch in diesem Blogeintrag über die erste Woche bei meiner Host Family berichten, die ja jetzt auch schon wieder seit über einer Woche vergangen ist. Ich entschuldige mich schon einmal im Voraus dafür, dass der Artikel recht lange werden und wenige Bilder beinhalten wird, haha. Also los:

Freitagmorgen gegen 10:45 Uhr ist der CC-Bus an der Haltestelle in White Plains angekommen, wo ich meine HF (Host Family) schon vom Bus aus erkannt habe, als erster aus dem Bus gestiegen bin und herzlich mit einer Umarmung meiner Host Mom empfangen wurde. Auch mein Host Dad hatte sich den Tag frei genommen und war an der Haltestelle mit dabei. Anschließend sind wir ins Auto gestiegen und erst einmal zu meinem neuen zu Hause für das kommende Jahr gefahren, wo ich beim Durchqueren der Hofeinfahrt nicht schlecht gestaunt habe: Wir steuerten auf ein sehr schönes, riesengroßes Haus auf einem proportionell noch größeren Grundstück hinzu, aus dem Staunen kam ich nicht mehr heraus. Als ich nach einem 15 Meter langen Gang an meiner Zimmertür ankam, blickte ichauf einen gelben Tonkarton, der von meiner HM und meinen Host Kids für meine Begrüßung bunt gestaltet wurde, was mich sehr freute. Nachdem ich mein Gepäck von 24kg Koffer, 18kg Tasche, 7kg Koffer und 6 kg Rucksack abgelegt und mich umgezogen hatte, wurde ich noch durch das große Haus geführt, wo ich mich erst einmal zurecht finden musste. Anschließend sind wir aufgebrochen um meine zwei älteren Host Kids von der Schule abzuholen; dem kleinen wurde ich zwar auch kurz vorgestellt, jedoch war er direkt nach der Schule auf einem Geburtstag eingeladen und wurde von der Babysitterin abgeholt. Die beiden jüngeren Jungs waren bei der Begrüßung noch sehr schüchtern, der große ist jedoch gleich auf mich zu gerannt gekommen und hat mich umarmt. 🙂 Anschließend sind wir dann in ein kleines mexikanisches Restaurant gefahren und haben zu Mittag gegessen. Ich habe mich schon recht wohl gefühlt, irgendwie war es aber doch noch ein etwas komisches Gefühl und ich war etwas nervös, das erste mal mit der Familie zusammen zu sitzen, mit der ich das kommende Jahr verbringen werde. Zu Hause angekommen, habe ich erstmal einen Nap (Nickerchen) und kurz danach nochmal einen Nap gebraucht, da ich sehr erschöpft war. Während meinem zweiten Nap wurde ich jedoch von meinen zwei kleineren Jungs aufgeweckt, die in meinem Zimmer rumgetollt sind. Um 19:30 Uhr, nachdem die Jungs schon im Bett waren, gab es dann Abendessen, was sehr lecker war, und bei dem mir meine HM erzählt hat, dass der Geburtstag, auf dem der Kleine heute war, der der kleinen Tochter von Bruce Willis gewesen ist… OMG!!! :D. Des Weiteren leben hier und in der Nähe wohl noch andere Promis wie Ryan Reynolds, Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones, Richard Gere, Meryl Streep, Ralph Lauren… das ist einfach zu heftig :D.

Das Wochenende war dann recht gemütlich, Samstags waren wir in einem Superstore, ein riesiger Supermarkt, einkaufen, alles in riesigen Mengen und anschließend sind wir Burger essen gegangen. Nachmittags hatte ich dann eine Auto-Fahrstunde, die ich ganz ordentlich gemeistert habe. Außerdem habe ich mit meiner Mama und später mit meinem Papa und meinen Halbgeschwistern geskyped. Nachdem die Kids gegen 17 Uhr ihr Dinner hatten, habe ich dann allen meine Gastgeschenke überreicht, worüber sie sich alle sehr gefreut haben und die lila Schoko-Osterhasen, #keineschleichwerbung, schon angeknabbert wurden. Auch meine HM hat sich sehr über das deutsche Kochbuch gefreut und schon die ersten Seiten durchstöbert. Beim Abendessen hat mir meine HM dann doch erzählt, dass mein Fünfjähriger, als sie ihn ins Bett gebracht hat, gefragt hat, ob ich für immer bleiben kann, total goldig :).

Sonntag waren wir mit den Jungs in einem Trampolinpark, was ziemlich cool war; werde ich bestimmt auch mal ohne die Kids hingehen irgendwann,haha. Nachmittags bin ich dann das aller erste mal, mit meinem HD als Beifahrer, den riesigen Chevy Suburban gefahren, der schon mehr als Panzer als ein Auto ist, habe es aber gut hinbekommen. Abends musste ich dann selbstverständlich noch Wrestlemania 32 schauen, wo mein Älterster, C., noch die ersten paar Minuten mitschauen durfte.

Montag war dann mein erster Arbeitstag und da ich um 7:15Uhr anfangen sollte, bin ich um 6:30Uhr aufgestanden. Ich habe dann den Jungs geholfen sich anzuziehen und ihre Zähne zu putzen und nachdem wir sie zur Schule gefahren haben, habe ich die zwei Spülmaschinen ausgeräumt und die Betten der Kinder gemacht, nachdem mir meine HM gezeigt hat, wie sie es gerne hätte. Danach wollten wir mir dann einen Bankaccount eröffnen gehen und ich wollte mir ein Fitness-Studio anschauen, ist jedoch beides aufgrund überfordertem Bankberater und geschlossenem Studio fehlgeschlagen. Nachmittags waren dann ca. 10 Freunde meines Kleinen da, die jeden Montag kommen um Soccer zu spielen. Da jedoch schlechtes Wetter war wurde das ganze zu einem XXL-Playdate umgewandelt und die Hüpfburg im Basement wurde aufgebaut.

Deinstag war eigentlich nichts Besonderes. Bin abends das erste Mal alleine den Suburban gefahren um Tim, Au Pair 15 Minuten weg von mir, abzuholen um uns in White Plains zwei Fitness-Studios anzuschauen. Die Rückfahrt hat dann fast doppelt so lange gedauert, da mich das Navi total verwirrt hat,haha.

Mittwoch. Morgens hab ich mir ein anderes Fitness-Studio angeschaut, das mir sehr sehr gut gefallen hat. Jedoch kostet es 100$ monatlich, was ich mir nicht leisten kann bzw. möchte. Um 12 Uhr haben wir dann meinen Kleinen, G., von der Schule abgeholt, der direkt danach Schwimmunterricht hatte und ich war erstaunt, dass er mit 3 Jahren schon ein paar Meter ohne Hilfe schwimmen konnte. Um 16Uhr hatte mein Fünfjähriger, B., das erste mal Soccertraining, er hatte aber keine Lust weshalb wir nur zugeschaut haben. Die letzten 2 Stunden Arbeit waren verdammt hart, da die drei andauernd nur am rumstreiten und heulen waren und überhaupt nicht auf mich gehört haben. Die nächsten Tage sollten besser werden.

Donnerstagmorgen durfte ich ausschlafen, da meine Host Parents abends ausgehen wollten. Dann habe ich meine Haushaltsverpflichtungen erledigt: Spülmaschinen ausräumen, Betten machen, Wäsche machen und Kleidung für den nächsten Tag bereit legen. Als meine HM von Einkäufen nach Hause gekommen ist hat sie mir gesagt, dass sie mir 50$ für das teure Fitness-Studio dazugeben und mir sogar, wenn es sich irgendwie ergeben sollte, vielleicht ein Auto kaufen werden, womit ich mir dann ein günstigeres Gym suchen könnte, das ich alleine bezahlen kann. Wow, supersupersuper nett!!! 🙂 Nachmittags hatte G. dann Kinderturnen, wo ich noch zwei weitere Au Pairs aus Deutschland und Italien kennengelernt habe. Da meine Host Parents wie bereits erwähnt ausgegangen sind habe ich B&C ins Bett gebracht und mir das Abendessen von ein paar Tagen zuvor warm gemacht, was jedoch in einem unaufmerksamen Moment zur Hälfte von einem der drei Hunde gefressen wurde, top. Als meine HP’s dann nach Hause kamen haben sie mir erzählt, dass sie ein Auto für mich gefunden haben, das wir voraussichtlich Ende nächster Woche abholen werden. Ich war überwältigt und sprachlos, wie toll ist das denn bitte?! *_* 🙂

Freitag habe ich dann gesagt bekommen, das mein Auto ein 2013er Ford Fusion sein wird, es aber noch zwei Wochen dauert, bis die Anmeldung erledigt ist. Da Freitag ist, hatten meine Jungs alle um 12 Uhr Schulaus und ich habe mich mit ihnen plus zwei Freunden von C. den Nachmittag über beschäftigt. Abends habe ich mich dann mit Tim und 3 anderen Au Pairs aus der Nähe bei Starbucks in Stamford getroffen, wo wir nen recht gemütlichen Abend hatten.

Samstag bin ich dann um 12Uhr das erste Mal in den Zug nach NYC gestiegen, um mich dort mit Linda, einer Au Pair aus New Jersey, mit der ich seit ein paar Wochen in Kontakt bin, zu treffen. Es hat leider den ganzen Tag über geregnet, weshalb wir jetzt nicht Ziele wie den Central Park angesteuert haben, sondern uns hauptsächlich am und um den Times Squere aufgehalten haben und einfach durch verschiedene Kleider- und andere Läden gegangen sind. Auf der Suche nach einem gemütlichen Café sind wir in einem in der 42th Street gelandet, wo wir ca. 2 Stunden verbracht haben. Wie sich herausstellen sollte war das Café unserer Wahl jedoch nicht nur sehr gemütlich und angenehm zu sitzen, sondern auch sehr teuer, da ich für ein Stück Schokoladentorte 13$ bezahlen durfte! 😀 Gegen 22Uhr habe ich Linda noch zu ihrer Bushaltestelle begleitet und bin dann anschließend zur Grand Central gelaufen, wo mein Zug um 22:51Uhr Richtung nach Hause abfuhr. Alles in allem hatten wir trotz des schlechten Wetters einen wirklich schönen Tag in NYC gehabt. 🙂

Sonntag hab ich dann das erste Mal gesehen was Lacrosse ist, da B. Lacrosse-Training hatte,was recht witzig anzuschauen war. Nachmittags war dann meine LCC, Licia, zu Besuch da um nochmal alle Regelungen,Fragen, etc. durchzugehen.

Das war meine erste Woche, bzw. eher erste 10 Tage, bei meiner Host Family und ich fühle mich hier wirklich super wohl, auch wenn es mit drei Jungs natürlich auch mal etwas anstrengend sein kann.:) Ich fand es blöd mit Donnerstag aufzuhören, also hab ich das Wochenende auch noch ergänzt. Ich hoffe der Blogeintrag lässt sich trotz seiner beachtlichen Länge, btw länger als mein gesamtes Englisch-Abi, haha, noch einigermaßen gut lesen und ist nicht zu langweilig/langwierig geworden. Der nächste Blogeintrag wird bestimmt wieder kürzer, versprochen! 😀

So long,

Pascal 🙂

 

 

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3 Gedanken zu “#6 – Erste Woche bei meiner Host Family

  1. Hey, deine Einträge sind mega spannend 🙂 Voll cool, was du jetzt schon alles „erlebt“ hast. Vor allem das mit den Promis finde ich gerade mega cool 😀 ich werde ab Juli in North Stamford wohnen und das ist ganz dicht an Bedford (Hills) dran :)) Vielleicht kann man sich ja mal treffen 🙂 Ich kenne nämlich bis jetzt noch keine Jungs, die in meiner Nähe wohnen werden 🙂

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